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DIN EN 15224 überführt Risikomanagement in die QM-Norm

Die im Jahr 2017 revidierte Fassung der EN 15224 konkretisiert die ISO 9001 und schafft einen europaweit gültigen Standard für QM-Systeme im Gesundheitswesen. Es werden insgesamt 11 Qualitätsmerkmale für die Gesundheitsversorgung definiert. Das Management klinischer Risiken ist in der Umsetzung der Norm in alle Planungs-, Ausführungs- und Lenkungsprozesse einzubinden.

Klinische Risiken sind solche, die geeignet erscheinen, negative Auswirkungen zu entfalten auf die Merkmale: Angemessene und richtige Versorgung, Verfügbarkeit, Wirksamkeit, Effizienz, Gleichheit, evidenz-/ wissensbasierte Versorgung, auf den Patienten und seine Unversehrtheit ausgerichtete Versorgung, Einbeziehung des Patienten, Patientensicherheit, Rechtzeitigkeit und Zugänglichkeit. Jeder einzelne Prozess muss sich an diesen 11 Qualitätsmerkmalen orientieren und im Rahmen eines Risikoaudits messen lassen.
Das Thema Risikomanagement trägt folglich durch die gesamte Norm durch und kann nicht mehr nur in der Abarbeitung eines gesonderten Kapitels erledigt werden. Vielmehr müssen mögliche Risiken durchgängig und auf allen Ebenen bedacht werden, z.B. bei der Konfiguration und Überwachung der Prozesse, der Einführung von Risikoinstrumenten, der internen Kommunikation zum Risikoerfassung- und -steuerung oder auch der Implementierung geeigneter Managementsysteme.

Risikomanagement wird nicht nur zu einem integralen Bestandteil des Qualitätsmanagements, sondern zur großen Klammer für alle Managementsysteme, die zukünftig in Einrichtungen des Heilwesens zu implementieren sind, d.h dem Qualitäts-, dem Risiko, einem Datenschutz-, einem IT-Sicherheits- und weiteren Managementsystemen.

Die Einführung von Integrierten Managementsystemen mit dem Schwerpunkt im klinischen Risikomanagement gehört zu den Kernkompetenzen der MRC MediRisk Consulting GmbH.

Hinweis: Bis zum 28.02.2018 müssen alle Akkreditierungen auf die neue Normversion umgestellt sein.