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Historische Entwicklung

Der Einführungsstand von klinischem Risiko-Management in deutschen Krankenhäusern ist erstmalig mit einer im Jahr 2012 veröffentlichten Studie des IfPS dokumentiert worden.

Die Beobachtung von klinischen Prozessen sowie die Identifizierung von Risiken hat es in der medizinischen Behandlung von Patienten immer gegeben. Gleiches gilt für langjährige Entwicklung der Risikosteuerung und -bewältigung in anderen Hochrisikobranchen.

Eine über das Qualitätsmanagement hinausgehende Disziplin eines klinischen Risikomanagements hat sich seit dem Jahr 2000 etabliert. Die erste nationale Erhebung zum Status quo von klinischem Risikomanagement nach übereinstimmenden Parametern wurde im Jahr 2008 in der Schweiz durchgeführt und mit einem 2. Monitoring im Jahr 2010 wiederholt.

Dieser Ansatz wurde von dem Aktionsbündnis für Patientensicherheit aufgegriffen und führte im Jahr 2009 zu der Gründung des Instituts für Patientensicherheit an der Universität Bonn, um vergleichbare Projekte umzusetzen. Im Jahr 2012 veröffentlichte das IfPS (Institut für Patientensicherheit) dann seine Studie zum „Einführungsstand von klinischem Risiko-Management in deutschen Krankenhäusern“, der die Angaben von rund 500 Krankenhäuser mit über 50 Betten zugrunde lagen, in dem Zeitraum von März bis Juli 2011 befragt worden waren. (www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de /apsside/KRM_Abschlussbericht_final_0.pdf).

Die normierten und faktischen Vorgaben zum Aufbau von Risikomanagement- und Fehlermeldesystemen haben sich in demselben Zeitraum mit einer hohen Dynamik fortentwickelt und definieren heute Mindeststandards für die an der medizinischen Versorgung teilnehmenden Einrichtungen.